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Ein Liebesbrief an Mortenebra, Numen of Necrogenesis

Ein Liebesbrief an Mortenebra, Numen of Necrogenesis

Betrachtung einer unterschätzten Casterin für Warmachine
von Candy.Trash

Als das Modell von Mortenebra, Numen of Necrogenesis (auch bekannt als Mortenebra2) erschien, schlugen die Herzen aller Cryx Spieler höher. Sie ist unbestritten einer der schönsten Sculpts der Faction, wenn nicht gar des ganzen Spiels. Tatsächlich habe ich noch nie jemanden getroffen, der ihr Modell nicht mochte. Ein tolles Centerpiece-Modell für jede Armee, mit einer beeindruckenden Präsenz auf dem Schlachtfeld – also alles, was das Modell eines Warcasters/Warcasterin erfüllen sollte.

Nur leider sah man sie nahezu nie auf dem Schlachtfeld. Der Grund dafür ist einfach: ihre – mehr als milde ausgedrückt – unterwältigenden Regeln. Es gibt im Tabletop zu Hauf wunderschöne Modelle mit Regeln, die einfach nicht gut genug sind, oder oft einfach von denen anderer Modelle/Optionen überstrahlt werden. Nicht nur in Warmachine/Hordes. Häufig sehen diese Auswahlen dennoch den Spieltisch, weil sie von Fans des Designs oder Hintergrundes ins Feld geführt werden. Jedoch war das Tool-Kit von Mortenebra2 dermaßen weit unten im Powerlevel anzusiedeln, dass sie oft selbst unterlegen war, wenn sie gegen andere Caster die im unteren Bereich des Rankings unterwegs waren, eingesetzt wurde. Um dies nachvollziehen zu können, beleuchten wir im folgenden einmal ihre Regeln und analysieren, wo (bisher?) ihre Probleme, aber auch ein paar verborgene Stärken lagen.

Zu Erst widmen wir uns Ihren Stats:

BASELarge
SPD6
STR8
MAT6
RAT4
DEF14
ARM17
CMD12
FOCUS7
HP19
WJP+27

Quelle: Warmachine University

Eine große Base ist in den meisten Fällen, besonders als Warcaster, eher ein Nachteil, welcher dazu führt, dass das entsprechende Modell direkt eine große Zielscheibe auf der Stirn hat. Alle eventuellen weiteren Defensiv-Mechaniken außer Acht gelassen natürlich.

Speed 6 ist ein solider Wert, mit dem sich arbeiten lässt.

Anstelle der STR, welche selten einzeln zum Tragen kommt, besprechen wir direkt ihre Waffen. Die P+S ihrer Waffen beträgt 14. Außerdem besitzt sie 2 dieser Waffen. Beide sind magisch und bringen außerdem 2“ Reichweite mit. Vor eventuellen Thread-Extendern, beträgt also ihre persönliche Thread-Range bereits 11“.

Wenn wir schon bei Ihrem persönlichen Output sind, sollten wir auch ihre MAT besprechen. Leider weist sie hier wiederum nur einen MAT-Wert von 6 auf. Um sie als Beat-Stick Caster zu etablieren, hätte sie hier vermutlich definitiv eine 7 gebraucht.

Ihre RAT von 4 kam bis vor kurzem nie zum Tragen – aber dazu später mehr.

DEF 14 ist leider nicht mehr das was es mal war. Viele Modelle bringen seit MK III mindestens MAT7/RAT6 mit, was mit Boost-Mechaniken, Aiming oder Fähigkeiten wie Veteran-Leader häufig in einen sicheren Treffer verwandelt wird. Stabilere Warcaster bringen in der Regel eher DEF 15+ mit.

ARM 17 ist solide, verbunden mit der vergleichsweise niedrigen DEF jedoch nur noch mittlerer Durchschnitt.

Mit ihrer Command-Range von 12“ lässt sich arbeiten, was wichtig ist, da ihre FEAT nur in ihrer Command Range wirkt. Hier wurde sie bereits gebufft, da sie ursprünglich nur eine CMD von 10“ aufwies.

Ein Fokus-Wert von 7 ist nie verkehrt und sie braucht jeden einzelnen Punkt davon. Auch hier wurde sie bereits gebufft, ursprünglich betrug dieser Wert nur 6.

Ganze 19 Lebenspunkte bringt die Bad-Ass Tausendfüßlerin of Doom mit, was ein wirklich guter Wert ist.

Zu guter letzt lässt sie uns gratis Warjacks im Gegenwert von 27 Punkten einpacken, was vollkommen in Ordnung ist. Ein oder zwei Punkte mehr hätten ihr bei den WJP sicher nicht geschadet, aber mit dem vorhandenen Wert lässt sich definitv arbeiten.

Bevor wir hieraus ein erstes Fazit ziehen, sollten wir noch ihre sonstigen Fähigkeiten beachten.

Zum einen ist sie sowohl Undead, als auch ein Construct. Beides ist zu meist ein Vorteil, da viele Effekte nur auf Living Modelle wirken. Außerdem kann sie sowohl von Heil-Effekten für Untote, als auch von Reparatur-Effekten betroffen sein.

Sie verleiht Ihren Warjacks den Field-Marshal Salvage, welcher natürlich auch für sie selber gilt. Diese Fähigkeit besagt, dass D6 Schadenspunkte von diesem Modell entfernt werden, wenn ein Warjack in seiner Nahkampf-Reichweite zerstört wird. Sollte es sich dabei um einen Heavy oder Colossal handeln, werden +3 zu diesem Wurf hinzu addiert.

Leider haben Cryx Warjacks die Eigenart, in ihre Einzelteile zu zerfallen, sobald sie einen Schlag abbekommen. Daher kommt solch ein Reparatur-Effekt nur selten auf ihnen zum Tragen. Wir haben schon festgestellt, dass sie selbst kein wirklicher Beat-Stick ist, also sollte auch sie selbst selten in die Verlegenheit kommen müssen, einen gegnerischen Warjack in ihrer Nahkampf-Reichweite zu haben, zu zerstören(lassen) und auch noch an diesem Punkt bereits selbst eine ordentliche Kelle kassiert zu haben. Daher ist diese Fähigkeit eher der Kategorie “Nice-to-have“ zuzuordnen.

Mortenebra2 kann außerdem über die Fähigkeit “Soul Taker: Cull Soul“ – wie viele andere Cryx Caster auch – Seelen sammeln. Selten hat sie selbst die Gelegenheit dazu, aber wenn ein Soul Collector ihr ein paar Seelen rüberschieben kann, freut sie sich auf jeden Fall über den zusätzlichen Fokus in der nächsten Runde.

Außerdem ist sie Steady, also Immun gegen Knock-Down Effekte. Dies ist definitv eine wichtige Fähigkeit. Viele Assassinations beginnen damit, dass der Caster durch irgend einen Effekt zu Boden geschickt wird.

Ziehen wir nun also ein abschließendes Resumeé, betreffend ihrer Überlebens-Fähigkeit (Spoiler-Alarm: Nein, sie hat keinen Zauber, welcher diese weiter erhöhen würde.).

Ihre Defense von 14 gepaart mit einem Large Base machen sie zu einem verhältnismäßig leichten Ziel. Allerdings bedeuten Armour 17 und 19 Lebenspunkte, dass sie nicht beim ersten Treffer umfällt, besonders wenn sie 1-2 Fokus-Punkte campt, was sie stets tun sollte.
Außerdem bedeutet Steady, dass der Gegner immer gegen Defense 14 würfeln muss – eventuelle Debuffs außen vor gelassen. Der ein oder andere Treffer wird also sicher auch daneben gehen. Mit einer Control-Zone von 14“ kann sie ihre Warjacks innerhalb einer großen Bubble kontrollieren, um ihr Feat anzubringen muss sie allerdings auf 12“ an diese heran. Hierfür bringt sie genau das richtige Maß an Hartnäckigkeit mit.

Gehen wir über zu Mortenebra’s Zaubern.


SPELLS
COSTRNGAOEPOWDUROFF
Arcantrik Bolt21012(★)Yes
A warjack damaged by this attack becomes stationary for one round.
Curse of Shadows38UpkeepYes
Target model/unit suffers -2 ARM and cannot make free strikes. A model can advance through an affected model if it has enough movement to move completely past its base.
Fail Safe26UpkeepNo
Target friendly Faction warjack gains +2 ARM and does not suffer the effects of crippled systems.
Locomotion(★)6No
The spellcaster spends up to 3 focus points to cast Locomotion. Target warjack in the spellcaster’s battlegroup immediately advances up to 1″ for each focus point spent. A warjack can be targeted by Locomotion only once per activation.
Spellpiercer2SELFControlTurnNo
While in the spellcaster’s control range, the weapons of friendly Faction models gain Blessed and Damage Type: Magical. Spellpiercer lasts for one turn.

Quelle: Warmachine University

Arcantrik Bolt: Eine Standard-Nuke. Sie hat nie den Fokus übrig, um diese zu casten.

Curse of Shadows: Leider der vermutlich schlechteste Armour-Debuff im Spiel, da er sehr teuer ist, nur RNG8 und man quasi immer den zusätzlichen Effekt mit bezahlt, obwohl er leider nur selten zum Tragen kommt. Aber es ist immer noch ein Armour Debuff und mit einem Fokus-Wert von 7, muss sie auch gegen die meisten High-ARM Ziele nicht unbedingt das Treffen boosten.

Fail-Safe: Ein guter Single-Target Armour Buff für ihre Battlegroup. Am besten macht er sich auf einem wirklich starken Jack und /oder einem Charakter-Jack.

Locomotion: Leider der zweite Zauber auf ihrer Karte, von dem man sagen muss, dass er der schlechteste seiner Kategorie im Spiel ist. Einen Warjack für einen Fokus-Punkt 1“ bewegen ist zwar hier und da relevant, aber zu teuer als echter Thread-Range-Extender, vor allem auf mehr als einem Modell.

Spellpiercer: Hier nochmal ein wirklich guter Zauber. Es gibt viele Zauber im Spiel, welche die Defensiv-Werte von Modellen verbessern. Mit Spellpiercer erlaubt sie in Kombination mit ihrer 14“ Control-Zone effektiv ihrer ganzen Armee das Ignorieren all dieser Zauber. In vielen Spielen will sie diesen Zauber jede Runde sprechen.

Ein Fazit zu ihrer Zauber-Liste: Von ihren 7 Fokus in jeder Runde bleiben ihr effektiv 4 zur freien Verfügung, wenn wir davon ausgehen, dass sie Spellpiercer sprechen und Fail-Safe als Upkeep halten möchte. Von diesen 4 verlieren wir weitere 3 wenn wir dazu gezwungen sind, Curse of Shadows zu sprechen und den letzten Fokus-Punkt muss das Numen of Necrogenesis behalten, um wirklich sicher stehen zu können.

Hier liegt auch der Kern des Problems, den der geneigte Leser womöglich schon erkannt hat:

Mortenebra ist eine Battlegroup Casterin, die jedoch ihre Battlegroup nicht versorgen kann. Sie hat keinen Fokus, um auch nur einen Warjack unter Ihrer Kontrolle vollständig damit zu füllen. Wenn man Glück hat, und nicht darauf angewiesen ist, Curse of Shadows zu sprechen, kann man gegebenenfalls den Gegenwert an Fokus von 3 auf ihre Warjacks verteilen, allerdings möchte man in solchen Fällen häufig wenigstens für 1-2 Punkte dann doch Locomotion sprechen, um ein oder zwei Warjacks in eine bessere Position zu bringen.

Selbst dann kann sie realistisch nur einen Warjack wirklich gut unterstützen. Ein Gefühl, welches von Fail-Safe als Upkeep nur unterstützt wird. Theoretisch wäre sie also eine gute Kandidatin für eine Liste mit wenigen, wirklich harten Jacks, wie zum Beispiel Charakter-Jacks, allen voran vermutlich der Deathjack. Dieser Gedanke wird jedoch von ihrer Feat zunichte gemacht.

Das Feat von Mortenebra2 besagt, dass Warjacks in ihrer Battlegroup Flank mit einem anderen Modell in ihrer Battlegroup erhalten. Flank ist wiederum der beste Buff im Spiel, den man bekommen kann. Es gibt wenig, was sich mit dem Output eines Warjacks welcher +2 MAT und einen zusätzlichen Würfel für den Schaden erhält, messen kann. Dies ist auch der Grund, dass das Feat nur in ihrer Command-Range wirkt. Die Entwickler wollten nicht, dass Stalker unter Mortenebra 2 durch Nutzen ihrer Fähigkeit Extended Control Range, als Tag-Team auf 28“ von Flank profitieren können. Diese sind jedoch (bis jetzt) die einzig in Masse validen Cryx-Light Warjacks.

Dies ist der Grund, weshalb Mortenebra 2 nie wirklich die Schlachtfelder von Caen erblickt hat. Sie ist eine Battlegroup Casterin, welche eine große Battlegroup möchte. Diese kann sie jedoch nicht adäquat versorgen und alle ihre Zauber sind eher auf die Unterstützung eines einzelnen starken Warjacks ausgelegt. Zudem ist sie Teil einer Faction, welche bislang – abseits der genannten Stalker – keine leichten Warjacks aufwies, welche wirklich viel Arbeit auf dem Spieltisch leisten. Der wirklich harte Warjack, welchen sie haben will, ist der Deathjack, allerdings sollten wir diesen nicht auch noch extra mit einem Light für Flank in ihrer Feat-Runde unterstützen müssen, zumal dieser schon für sich alleine genommen sehr punkte-intensiv ist.

Wir haben also schlussendlich analysiert, weshalb Mortenebra2 bisher sehr selten bis gar nicht das Licht der Spieltische dieser Welt erblickt hat. Bisher zeichnet sich also ein eher negatives Bild dieser Casterin. Warum also heißt dieser Artikel “Liebesbrief an Mortenebra“?


Zwei Worte:
Strange Bedfellows

Diese Theme-Force bringt alle Tools mit, um die Schwächen von Mortenebra 2 auszubügeln und ihre Stärken zu unterstreichen. Sie kann mit dieser Theme-Force in Mercenarys oder der Convergence of Cyriss gespielt werden, was ihr erlaubt, sowohl Cryx, als auch Mercenary, als auch Convergence Warjacks zu nutzen. Die Convergence Warjacks sind hier der wichtige Teil. Denn diese lösen ihr Problem, die Warjacks unter ihrer Kontrolle nicht mit ausreichend Fokus versorgen zu können. Der Corollary mit seiner Regel der Fokus-Generierung, in Kombination mit der Focus-Induction Sonderregel der Convergence Warjacks, lässt problemlos all ihre Warjacks von vollen 3 Fokus-Punkten profitieren, ohne dass Mortenebra auch nur einen ihrer eigenen Punkte dafür hergeben müsste.

Außerdem besitzt die Convergence einen extrem günstigen Nahakmpf-Light-Warjack mit 22 Lebenspunkten in Form des Galvanizers. Mortenebra selbst hätte keinen besseren Light für ihr Feat designen können. Lange Rede kurzer Sinn, hier also ein Beispiel, wie eine Mortenebra 2 Liste in Strange Bedfellows aussehen kann:

https://conflictchamber.com/?cc101b_-2opTdndB19d4d5d5d5d5d5d5ddpJnHoNoNprpB1hpN

Convergence

[Theme] Strange Bedfellows

[Mortenebra 2] Mortenebra, Numen of Necrogenesis [+27]

– Conservator [12]

– Corollary [0(6)]

– Deathripper [6]

– Diffuser [6]

– Galvanizer [5]

– Galvanizer [5]

– Galvanizer [5]

– Galvanizer [5]

– Galvanizer [5]

– Galvanizer [5]

Accretion Servitors [2]

Destructotron 3000 [0(6)]

J.A.I.M.s [5]

Void Archon [8]

Void Archon [8]

Widget, Tinker Extraordinaire [3]

Asphyxious the Sanctified [14]

– Stalker [8]

Negation Angels [0(6)]

Diese Liste bringt alles mit, was sich unsere Tausendfüßlerin wünscht. Einen weiteren Armour-Debuff in Form von Asphyxious4’s Servitoren/seinem Warjack sowie den Void Archons, damit sie ihren eigenen nicht zwingend zaubern muss.

Außerdem einen Thread-Range-Extender in Form des Diffusers, welcher trotz ihrer niedrigen RAT von 4 dank Luck und Möglichkeit zu boosten dennoch erstaunlich zuverlässig trifft, sowie einen weiteren möglichen Thread-Range-Extender, ebenfalls durch Asphyxious in Form von Leadership Bloodthirst.

Der Conservator ist ein tolles Ziel für Fail-Safe und ist außerdem ein Shield-Guard, welcher auf sie aufpassen kann. Im Gegenzug unterstützt sie ihn in ihrer Feat Turn, da der Conservator ansonsten ab und an Probleme bekommen kann, wirklich ein gegnerisches Modell vom Tisch zu nehmen – zumindest solange seine Fähigkeit Hand of Vengeance nicht durch den Gegner aktiviert wurde.

Ein paar Accretion Servitoren, die dank dem zweiten Themenbonus immer 2 Punkte Schaden reparieren, und als günstige Solos für Flaggen, zum Zonen contesten oder einfach nur dem triggern von Righteous Vengeance her halten können, sind für schlappe 2 Punkte definitiv nicht verkehrt.

Der Destructotron ist einfach nur ein sehr solides, mobiles Solo, welches zwei gute Kanonen mitbringt. Er eignet sich gut, um gegnerische Solos zu jagen, eine eigene Flagge zu campen oder auch mal etwas Schaden auf etwas größeres zu machen, sofern dort ein Armour-Debuff angebracht wurde. Sollte man auf den Beschuss verzichten wollen, kann man stattdessen auch einen weiteren Galvanizer einpacken.

Ähnliches gilt für Jaims. Diese erreicht extrem hohes Gefahrenpotenzial für den Gegner durch die sich in dieser Liste stapelnden Synergien. Wenn wir einmal den besten möglichen Fall annehmen, sprechen wir hier über ein DEF 14 (16 gegen Beschuss), Armour 17, 8 Lebenspunkte, Parry, Acrobatics, Side Step, blessed, magical, MAT 9, POW 17 Weaponmaster Solo mit Grievous Wounds, 2 Attacken, welches 14,5“ (17,5“ wenn Righteous Vengeance vom Gegner getriggered wurde) über andere Modelle chargen kann und wenn nötig auch noch etwas auf 16,5“ (bzw. 19,5“) schlagen kann. Als Sahne auf dem Eis bekommt jeder Gegner, der sie schlägt einen automatischen Schadenspunkt, sofern sie überlebt. Infanterie mit nur einem Lebenspunkt findet es also gar nicht so toll, auf ihr herum zu prügeln. Bisher hat sie mich noch nie enttäuscht.

Zu Void Archons muss man vermutlich an dieser Stelle kaum noch etwas schreiben. Es sind einfach durch und durch gute Modelle. In dieser Theme Force bekommen sie außerdem Righteous Vengeance, welches potenziell noch mehr Thread-Range generiert.

Widget ist eine gute Mechanikern, steht selbst sehr sicher, dank Flying High und bringt eine zusätzliche Attacke für einen Warjack mit, was besonders in Mortenebras Feat-Runde sehr wichtig ist.

Die wichtigsten Rollen von Asphyxious4 in dieser Liste haben wir schon weiter oben beschrieben. Zu guter Letzt ist er selbst im Prinzip ein sehr stabiler, hart zuschlagender Heavy, welcher seine eigene Wolkenwand mitbringt. Außerdem sind seine Servitoren nicht nur gut, um den Armour- Debuff anzubringen, sondern lassen sich auch gut positionieren, um den Gegner Righteous Vengeance auf einem der Archons oder anderen Solos triggern zu lassen. Besonders, da er die Servitoren einfach schulterzuckend in der nächsten Runde wieder hinstellt.

Stalker sind wahrscheinlich mit die besten Light-Warjacks im Spiel. Dieser hier hat außerdem Dark Shroud. Besser geht es kaum.

Schließlich bringen wir noch eine Unit Negation Angels mit. Diese helfen dem Rest der Armee nicht nur beim Treffen, indem sie gegen wichtige Modelle des Gegners Paralyse anbringen, sondern sie sind außerdem eine zweite Einheit, um runde Zonen zu punkten. Zudem können auch sie den Gegner mit POW18 chargen, wenn wir Curse of Shadows und Dark Shroud zuvor anbringen können.

Diese Liste ist in der Lage, extrem hart zu zuschlagen, dennoch eine gute Attrition zu spielen, indem sie den Conservator, die Void Archons, Asphyxious 4, sowie Mortenebras eigenen Output für das Lategame nutzt und während dem ganzen Spiel viele Buffs des Gegners ignoriert. Im Gegenzug verbringt der Gegner den Großteil seines Spieles damit, 5 Punkte Light Warjacks außeinander zu nehmen, welche dennoch 22 Lebenspunkte mit Armour 16 haben und die ganze Zeit repariert werden – entweder gegenseitig, durch Widget, einen Servitor oder Salvage.

Alles in allem ist diese Liste eine willkommene Entschuldigung, Mortenebra, Numen of Necrogenesis ins Feld zu führen und mal ehrlich – wer könnte dieser Gliederfüßerin widerstehen?